Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. header image 1

Neues Präsidium in Schleswig gewählt

12. Mai 2012 · Allgemein

Das am 12.5.2012 neu gewählte Präsidium des Zentralverbandes

Das neue Präsidium des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. mit (von links) Bernhard Thein, Würzburg, Vizepräsident Rainer Fein, Stuttgart, Präsident Hans-Ulrich Jagemann, Brandenburg, Vizepräsident Kurt Soucek, Frankfurt, und Maren Foryta, Berlin.

Schleswig, 12.05.2012

Hans-Ulrich Jagemann  neuer ZVG-Präsident

Neuwahlen auf der Zentralverbandstagung der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. in Schleswig

Schleswig (ht). Auf der Mitgliederversammlung des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. (ZVG) in Schleswig, Hotel „Ruhekrug“, wurde Hans-Ulrich Jagemann, Brandenburg, einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Er löste damit Hans-J. Wiegleb aus Wolfsburg ab, der dieses Amt 12 Jahre lang innehatte. Zu neuen Vizepräsidenten gewählt wurden Rainer Fein, Stuttgart, und der Frankfurter Kurt Soucek.  Das ZVG-Präsidium komplettieren Maren Foryta, Berlin, und Bernhard Thein aus Würzburg.

Mit bewegenden Worten übergab Hans-J. Wiegleb, niedersächsischer Landesinnungsmeister und Obermeister der Braunschweiger Innung, die Amtskette an seinen Nachfolger Hans-Ulrich Jagemann, dem er bei der Wahrnehmung der vielfältigen Aufgaben eine stets glückliche Hand wünschte. Die letzte Amtshandlung Wieglebs war die Verleihung der Silbernen Ehrennadel des ZVG an Obermeister Uwe Frieß von der gastgebenden Innung Kiel/Lübeck.

Begrüßt wurden die Tagungsteilnehmer von Schleswigs Bürgermeister Thorsten Dahl, der die Besonderheiten der 25.000-Einwohner-Stadt, einstige Handelsmetropole der Wikinger, hervorhob. Mehrheitlich  beschlossen die Mitglieder die Verlegung des Geschäftssitzes von Osnabrück ins brandenburgische Cottbus zum Jahresende.

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Platin – Gold – Silber

4. Februar 2012 · Allgemein

Indien

Das Land sitzt auf einem Riesengoldschatz Neu Delhi – Indien ist derzeit der größte Goldmarkt der Welt. Laut World Gold Council (WGC) lag die Nachfrage im letzten Jahr bei 1059 Tonnen. Davon entfielen 659,9 Tonnen auf die Schmuckindustrie, 409,1 Tonnen auf Münzen und Barren. Die weltweite Goldnachfrage betrug im gleichen Zeitraum 3427 Tonnen. Durch den Wirtschaftsboom, den Indien in den zurückliegenden Jahren erlebte, ist der Absatz von Gold zusätzlich gefördert worden. Für viele die einzige Möglichkeit, etwas fürs Alter zurückzulegen, ohne dass die Inflation die Sparbemühungen zunichte macht. Die Folge: Die Inder besitzen insgesamt 18 000 Tonnen Gold, das entspricht einem Wert von mehr als 800 Mrd. US-Dollar oder 11 % der weltweiten Goldmenge. Allerdings kaufen die Inder nicht zu jedem Preis. Als im vergangenen Jahr das Allzeithoch von nahezu 2000 US-Dollar für eine Feinunze erreicht wurde, sank die Nachfrage spürbar. Die Ankündigung der indischen Regierung, die Einfuhrsteuer auf Silber um 6 Prozent und für Gold um 2 Prozent mit sofortiger Wirkung zu erhöhen, zeigte dagegen keine Wirkung auf den Goldmarkt.

Goldkurs

Analysten halten Korrektur für überzogen Frankfurt/M. – Um 10 Prozent hat sich Gold innerhalb der vergangenen vier Wochen wieder verteuert. Nach dem starken Preisrückgang im vergangenen Jahr haben wieder viele Anleger zugegriffen. Die Rohstoffanalysten sind der Meinung, dass die Korrekturen in 2011 überzogen waren. Bereits in der zweiten Januarwoche gingen für Frankreich und Österreich das AAA-Rating bei Standard & Poors verloren. Und auch die Länder Malta, Slowakei, Slowenien, Zypern, Italien, Portugal und Spanien erfuhren eine weitere Herabstufung. Dadurch profitierte Gold mit einem Anstieg von mehr als 20 US-Dollar pro Feinunze. Oliver Heuschuch, Edelmetallexperte von Heraeus erwartet, dass die politische Entwicklung in der Golfregion auch den Goldpreis in den nächsten Wochen weiter mit beeinflussen wird. Ein Preistreiber für Edelmetall im Berichtszeitraum war die Ankündigung der Federal Reserve Bank am 20. Januar, dass sie ihre Null-Zinspolitik bis zum Ende des Jahres 2014 festschreiben will. Deshalb bietet der Goldkurs nach oben weiterhin Luft, glaubt Heuschuch.

Silber

Kurs macht weiter Boden gut

Frankfurt/M. – Auch bei Silber ist der Zinsentscheid der Federal Reserve Bank, der letztlich alle Metalle nach oben treibt, mitbestimmend für den Kurs. Die Silberpreise pro Feinunze von 32 bis 40 US-Dollar führen dazu, dass die Industrie nur verhalten das weiße Metall ordert und auch die Investoren wird dies wohl derzeit etwas abschrecken.

Platin

Nobelmetall macht gegenüber Gold wieder Boden gut Frankfurt/M. – Platin konnte in den letzten Wochen von der generellen Unsicherheit bei der Energieversorgungslage in den südafrikanischen Minen profitieren. Hier gab es verschiedene Meldungen zu einer wackeligen Stromversorgung und den Reserven des staatlichen Energiemonopolisten Eskom. Auch wenn kurze Zeit später in dem ein oder anderen Statement einiger Minenbetreiber von einer zufrieden stellenden Versorgungssituation der Minen gesprochen wurde, zeigt sich wieder einmal mehr, wie anfällig das Produzieren in Südafrika ist. Ein weiterer Kurstreiber während der letzten Januarwochen war die stetige Platinnachfrage aus Asien, insbesondere vor dem chinesischen Neujahrsfest. Hier haben sich offensichtlich noch viele industrielle Verbraucher eingedeckt. Auch der als unrechtmäßig deklarierte Streik der zur Implats gehörenden Rustenberg-Mine beflügelt offensichtlich weiter die Kursfantasie der Marktteilnehmer. Das Unternehmen rechnet mit streikbedingten Produktionsausfällen von 3000 Unzen am Tag. Der Abstand des Goldpreises gegenüber Platin hat sich von 200 Euro auf nur noch 110 Euro je Unze deutlich reduziert.

Quelle: gz-online.de

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Renaissance der Edelmetallgewinnung

4. Februar 2012 · Allgemein

Erzgebirge

Renaissance der Edelmetallgewinnung

Freiberg – Aufgrund der hohen Rohstoffpreise ist auch Deutschland wieder als Abbaugebiet von Bodenschätzen interessant geworden. Vor allem das Erzgebirge, weil sich hier auf engem Raum mehr Lagerstätten als anderswo in Deutschland befinden. Auch nach Silber und Gold wird dort erneut gefahndet. Das sächsische Landesamt für Umwelt und Geologie lässt derzeit 25 Sand- und Kiesgruben nach Edelmetall untersuchen. Damit ist Sachsen das einzige Bundesland, das systematisch nach Gold und Silber gräbt. Als einen Vorteil erweist sich, dass viele ehemalige Stollen nicht zugeschüttet wurden. Sie sind heute der Ansatzpunkt für die neuen Grabungen.

Quelle: gz-online.de

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Farbedelsteine – Das Angebot wird immer knapper

27. Januar 2012 · Allgemein

Farbedelsteine

Das Angebot wird immer knapper

Idar-Oberstein – Der Trend zum Farbedelstein ist ungebrochen, Farbsteine werden knapp und knapper. Der Preisauftrieb hat mehrere Gründe: In der Wirtschaftskrise 2008/2009 stoppten nicht nur viele Minen ihre Förderung – auch die Suche nach neuen Vorkommen bei den ohnehin seltenen Farbedelsteinen wurde eingestellt. Infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs seit dem Jahr 2010 übertrifft die Nachfrage insbesondere aus China alle Erwartungen. Den letzten Schwung haben Farbedelsteine durch die Diamanten bekommen. Selbst reiche Käufer in China, den USA und den Ölländern der arabischen Halbinsel setzen angesichts der absurd gestiegenen Preise für Diamanten auf die im wahrsten Sinne des Wortes „preiswerten“ Farbedelsteine. Zumal diese, anders als Diamanten, die oftmals künstlich verknappt werden, häufig tatsächlich extrem selten sind. Hinzu kommt, dass Neuentdeckungen aus der Jahrtausendwende in kurzer Zeit erschöpft waren. Beispielsweise der in Namibia 1991 und 1994 in Nigeria entdeckte Mandarin Granat, dessen Vorkommen heute nahezu erschöpft sind.

Quelle: GZ-online.de

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„Tag der offenen Goldschmiede“

24. Oktober 2011 · Allgemein

Erleben Sie Deutschlands faszinierende Goldschmiedekunst

„Tag der offenen Goldschmiede“ am 05. November 2011 in zahlreichen Werkstätten

Osnabrück (-ht-).

Am Samstag, 05. November 2011 findet der diesjährige „Tag der offenen Goldschmiede“ statt. Der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. mit Sitz in Osnabrück lädt bundesweit alle Interessierten ein, die zahlreichen Werkstätten und Ateliers in ihrer Nähe, die sich einer breiten Öffentlichkeit präsentieren wollen, an diesem Tag aufzusuchen und den Schmuckschaffenden im wahrsten Sinne des Wortes „über die Schulter zu schauen“. Die in den Berufsverbänden organisierten Fachleute demonstrieren die Vielfalt  ihres kreativen und abwechslungsreichen Berufes mit seinem sehr umfangreichen Leistungsspektrum. So können die Besucher hautnah erleben, wie im Goldschmiede- und Silberschmiedeberuf aus einer Idee oder Skizze ein fertiges Kunstwerk entsteht.  Die teilnehmenden Handwerksbetriebe erkennt man auch an den ausgehängten Plakaten, die das Motto „Schmuck von Menschen für Menschen“ tragen.

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