Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. header image 1

Platin – Gold – Silber

4. Februar 2012 · Allgemein

Indien

Das Land sitzt auf einem Riesengoldschatz Neu Delhi – Indien ist derzeit der größte Goldmarkt der Welt. Laut World Gold Council (WGC) lag die Nachfrage im letzten Jahr bei 1059 Tonnen. Davon entfielen 659,9 Tonnen auf die Schmuckindustrie, 409,1 Tonnen auf Münzen und Barren. Die weltweite Goldnachfrage betrug im gleichen Zeitraum 3427 Tonnen. Durch den Wirtschaftsboom, den Indien in den zurückliegenden Jahren erlebte, ist der Absatz von Gold zusätzlich gefördert worden. Für viele die einzige Möglichkeit, etwas fürs Alter zurückzulegen, ohne dass die Inflation die Sparbemühungen zunichte macht. Die Folge: Die Inder besitzen insgesamt 18 000 Tonnen Gold, das entspricht einem Wert von mehr als 800 Mrd. US-Dollar oder 11 % der weltweiten Goldmenge. Allerdings kaufen die Inder nicht zu jedem Preis. Als im vergangenen Jahr das Allzeithoch von nahezu 2000 US-Dollar für eine Feinunze erreicht wurde, sank die Nachfrage spürbar. Die Ankündigung der indischen Regierung, die Einfuhrsteuer auf Silber um 6 Prozent und für Gold um 2 Prozent mit sofortiger Wirkung zu erhöhen, zeigte dagegen keine Wirkung auf den Goldmarkt.

Goldkurs

Analysten halten Korrektur für überzogen Frankfurt/M. – Um 10 Prozent hat sich Gold innerhalb der vergangenen vier Wochen wieder verteuert. Nach dem starken Preisrückgang im vergangenen Jahr haben wieder viele Anleger zugegriffen. Die Rohstoffanalysten sind der Meinung, dass die Korrekturen in 2011 überzogen waren. Bereits in der zweiten Januarwoche gingen für Frankreich und Österreich das AAA-Rating bei Standard & Poors verloren. Und auch die Länder Malta, Slowakei, Slowenien, Zypern, Italien, Portugal und Spanien erfuhren eine weitere Herabstufung. Dadurch profitierte Gold mit einem Anstieg von mehr als 20 US-Dollar pro Feinunze. Oliver Heuschuch, Edelmetallexperte von Heraeus erwartet, dass die politische Entwicklung in der Golfregion auch den Goldpreis in den nächsten Wochen weiter mit beeinflussen wird. Ein Preistreiber für Edelmetall im Berichtszeitraum war die Ankündigung der Federal Reserve Bank am 20. Januar, dass sie ihre Null-Zinspolitik bis zum Ende des Jahres 2014 festschreiben will. Deshalb bietet der Goldkurs nach oben weiterhin Luft, glaubt Heuschuch.

Silber

Kurs macht weiter Boden gut

Frankfurt/M. – Auch bei Silber ist der Zinsentscheid der Federal Reserve Bank, der letztlich alle Metalle nach oben treibt, mitbestimmend für den Kurs. Die Silberpreise pro Feinunze von 32 bis 40 US-Dollar führen dazu, dass die Industrie nur verhalten das weiße Metall ordert und auch die Investoren wird dies wohl derzeit etwas abschrecken.

Platin

Nobelmetall macht gegenüber Gold wieder Boden gut Frankfurt/M. – Platin konnte in den letzten Wochen von der generellen Unsicherheit bei der Energieversorgungslage in den südafrikanischen Minen profitieren. Hier gab es verschiedene Meldungen zu einer wackeligen Stromversorgung und den Reserven des staatlichen Energiemonopolisten Eskom. Auch wenn kurze Zeit später in dem ein oder anderen Statement einiger Minenbetreiber von einer zufrieden stellenden Versorgungssituation der Minen gesprochen wurde, zeigt sich wieder einmal mehr, wie anfällig das Produzieren in Südafrika ist. Ein weiterer Kurstreiber während der letzten Januarwochen war die stetige Platinnachfrage aus Asien, insbesondere vor dem chinesischen Neujahrsfest. Hier haben sich offensichtlich noch viele industrielle Verbraucher eingedeckt. Auch der als unrechtmäßig deklarierte Streik der zur Implats gehörenden Rustenberg-Mine beflügelt offensichtlich weiter die Kursfantasie der Marktteilnehmer. Das Unternehmen rechnet mit streikbedingten Produktionsausfällen von 3000 Unzen am Tag. Der Abstand des Goldpreises gegenüber Platin hat sich von 200 Euro auf nur noch 110 Euro je Unze deutlich reduziert.

Quelle: gz-online.de

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Renaissance der Edelmetallgewinnung

4. Februar 2012 · Allgemein

Erzgebirge

Renaissance der Edelmetallgewinnung

Freiberg – Aufgrund der hohen Rohstoffpreise ist auch Deutschland wieder als Abbaugebiet von Bodenschätzen interessant geworden. Vor allem das Erzgebirge, weil sich hier auf engem Raum mehr Lagerstätten als anderswo in Deutschland befinden. Auch nach Silber und Gold wird dort erneut gefahndet. Das sächsische Landesamt für Umwelt und Geologie lässt derzeit 25 Sand- und Kiesgruben nach Edelmetall untersuchen. Damit ist Sachsen das einzige Bundesland, das systematisch nach Gold und Silber gräbt. Als einen Vorteil erweist sich, dass viele ehemalige Stollen nicht zugeschüttet wurden. Sie sind heute der Ansatzpunkt für die neuen Grabungen.

Quelle: gz-online.de

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Farbedelsteine – Das Angebot wird immer knapper

27. Januar 2012 · Allgemein

Farbedelsteine

Das Angebot wird immer knapper

Idar-Oberstein – Der Trend zum Farbedelstein ist ungebrochen, Farbsteine werden knapp und knapper. Der Preisauftrieb hat mehrere Gründe: In der Wirtschaftskrise 2008/2009 stoppten nicht nur viele Minen ihre Förderung – auch die Suche nach neuen Vorkommen bei den ohnehin seltenen Farbedelsteinen wurde eingestellt. Infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs seit dem Jahr 2010 übertrifft die Nachfrage insbesondere aus China alle Erwartungen. Den letzten Schwung haben Farbedelsteine durch die Diamanten bekommen. Selbst reiche Käufer in China, den USA und den Ölländern der arabischen Halbinsel setzen angesichts der absurd gestiegenen Preise für Diamanten auf die im wahrsten Sinne des Wortes „preiswerten“ Farbedelsteine. Zumal diese, anders als Diamanten, die oftmals künstlich verknappt werden, häufig tatsächlich extrem selten sind. Hinzu kommt, dass Neuentdeckungen aus der Jahrtausendwende in kurzer Zeit erschöpft waren. Beispielsweise der in Namibia 1991 und 1994 in Nigeria entdeckte Mandarin Granat, dessen Vorkommen heute nahezu erschöpft sind.

Quelle: GZ-online.de

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„Tag der offenen Goldschmiede“

24. Oktober 2011 · Allgemein

Erleben Sie Deutschlands faszinierende Goldschmiedekunst

„Tag der offenen Goldschmiede“ am 05. November 2011 in zahlreichen Werkstätten

Osnabrück (-ht-).

Am Samstag, 05. November 2011 findet der diesjährige „Tag der offenen Goldschmiede“ statt. Der Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. mit Sitz in Osnabrück lädt bundesweit alle Interessierten ein, die zahlreichen Werkstätten und Ateliers in ihrer Nähe, die sich einer breiten Öffentlichkeit präsentieren wollen, an diesem Tag aufzusuchen und den Schmuckschaffenden im wahrsten Sinne des Wortes „über die Schulter zu schauen“. Die in den Berufsverbänden organisierten Fachleute demonstrieren die Vielfalt  ihres kreativen und abwechslungsreichen Berufes mit seinem sehr umfangreichen Leistungsspektrum. So können die Besucher hautnah erleben, wie im Goldschmiede- und Silberschmiedeberuf aus einer Idee oder Skizze ein fertiges Kunstwerk entsteht.  Die teilnehmenden Handwerksbetriebe erkennt man auch an den ausgehängten Plakaten, die das Motto „Schmuck von Menschen für Menschen“ tragen.

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Mitgliederversammlung in Freiberg

22. Oktober 2011 · Allgemein

Mitgliederversammlung des Zentralverbands der Gold- und Silberschmiede in Freiberg (Sachsen) + + + Verbandsthemen: Nachwuchs, Innungen, Ehrungen + + + Erlebnis Silberbergwerk + + + Fantastische Welt der Mineralien

Augsburg, den 18.10.2011 – Die Herbsttagung des Zentralverbands der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere fand vom 7.10. bis zum 9.10.2011 in Freiberg (Sachsen) statt. Das Verbandstreffen stand unter dem Motto – Silber und Edelsteine.

Freibergs Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm begrüßte die Delegierten gleich zu Beginn der Herbsttagung und führte sie in die bewegte Geschichte der Silberstadt ein.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Tagung war der Nachwuchs im Gold- und Silberschmiede­handwerk, insbesondere hinsichtlich der Anforderungen an Aus- und Fortbildung. Neben den Regularien waren weitere Themen: „Fairer Umgang mit Gold, Silber und Edelsteinen“, „Sächsische Edelsteine – Edelsteine mit lokalem Bezug“ und „Förderung der Innungen“. Gastgeber Goldschmiedemeister Bertram Berger wurde mit der silbernen Ehrennadel des Zentralverbandes für sein langjähriges Wirken ausgezeichnet.

Im Zentrum der Herbsttagung in Sachsen standen natürlich die Verbandsthemen. Doch gab es auch Gelegenheit zu besonderen Erfahrungen, abgestimmt auf die beruflichen Interessen der Teilnehmer:
Eine seltene und für manchen auch ein wenig unheimliche Erfahrung stellte die Einfahrt in den Schacht „Reiche Zeche“ dar. Er gehört zum traditions­reichsten und größten Bergwerk Sachsens: Im Freiberger Revier wurden ca. 8.000 Tonnen Silber in rund 800 Jahren aus dem Boden geholt. 150 Meter unter der Erde informierten sich die Obermeisterinnen und Obermeister direkt im Stollen über die Herkunft und die Fördermethoden des erzgebirgischen Silbers.
Im Schloss Freudenstein begeisterte die weltweit größte private Mineraliensammlung „terra mineralia“, in der Obhut der TU Bergakademie Freiberg, die Teilnehmer der Tagung. Atemberaubende Exponate – mehr als 3.500 Minerale, Edelsteine und Meteoriten aus Fundstellen in Europa, Asien, Australien, Afrika und Amerika – zogen die Besucher in ihren Bann. Die Experten für edle Steine erlebten unter kundiger Führung einen seltenen Augenschmaus, einen großen fachlichen Gewinn und legen allen Kolleginnen und Kollegen den Besuch dieser einmaligen Ausstellung ans Herz!

Natürlich stand auch diesmal die Diskussion der wichtigen Fachthemen mit den Kolleginnen und Kollegen im Vordergrund. Die Tagung hat jedoch einmal mehr gezeigt, wie anregend auch die Möglichkeit zum Kennenlernen regionaler Schätze ist. Ermöglicht wird dies durch die wechselnde Gastgeberschaft der in ganz Deutschland beheimateten Innungen.

Uta Werner-Dick

Vizepräsidentin

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