22. Oktober 2011 · Allgemein
Mitgliederversammlung des Zentralverbands der Gold- und Silberschmiede in Freiberg (Sachsen) + + + Verbandsthemen: Nachwuchs, Innungen, Ehrungen + + + Erlebnis Silberbergwerk + + + Fantastische Welt der Mineralien
Augsburg, den 18.10.2011 – Die Herbsttagung des Zentralverbands der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere fand vom 7.10. bis zum 9.10.2011 in Freiberg (Sachsen) statt. Das Verbandstreffen stand unter dem Motto – Silber und Edelsteine.
Freibergs Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm begrüßte die Delegierten gleich zu Beginn der Herbsttagung und führte sie in die bewegte Geschichte der Silberstadt ein.
Inhaltlicher Schwerpunkt der Tagung war der Nachwuchs im Gold- und Silberschmiedehandwerk, insbesondere hinsichtlich der Anforderungen an Aus- und Fortbildung. Neben den Regularien waren weitere Themen: „Fairer Umgang mit Gold, Silber und Edelsteinen“, „Sächsische Edelsteine – Edelsteine mit lokalem Bezug“ und „Förderung der Innungen“. Gastgeber Goldschmiedemeister Bertram Berger wurde mit der silbernen Ehrennadel des Zentralverbandes für sein langjähriges Wirken ausgezeichnet.
Im Zentrum der Herbsttagung in Sachsen standen natürlich die Verbandsthemen. Doch gab es auch Gelegenheit zu besonderen Erfahrungen, abgestimmt auf die beruflichen Interessen der Teilnehmer:
Eine seltene und für manchen auch ein wenig unheimliche Erfahrung stellte die Einfahrt in den Schacht „Reiche Zeche“ dar. Er gehört zum traditionsreichsten und größten Bergwerk Sachsens: Im Freiberger Revier wurden ca. 8.000 Tonnen Silber in rund 800 Jahren aus dem Boden geholt. 150 Meter unter der Erde informierten sich die Obermeisterinnen und Obermeister direkt im Stollen über die Herkunft und die Fördermethoden des erzgebirgischen Silbers.
Im Schloss Freudenstein begeisterte die weltweit größte private Mineraliensammlung „terra mineralia“, in der Obhut der TU Bergakademie Freiberg, die Teilnehmer der Tagung. Atemberaubende Exponate – mehr als 3.500 Minerale, Edelsteine und Meteoriten aus Fundstellen in Europa, Asien, Australien, Afrika und Amerika – zogen die Besucher in ihren Bann. Die Experten für edle Steine erlebten unter kundiger Führung einen seltenen Augenschmaus, einen großen fachlichen Gewinn und legen allen Kolleginnen und Kollegen den Besuch dieser einmaligen Ausstellung ans Herz!
Natürlich stand auch diesmal die Diskussion der wichtigen Fachthemen mit den Kolleginnen und Kollegen im Vordergrund. Die Tagung hat jedoch einmal mehr gezeigt, wie anregend auch die Möglichkeit zum Kennenlernen regionaler Schätze ist. Ermöglicht wird dies durch die wechselnde Gastgeberschaft der in ganz Deutschland beheimateten Innungen.
Uta Werner-Dick
Vizepräsidentin
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2. September 2011 · Allgemein
Frankfurt/M. – Über 1900 US-Dollar – also 1330 Euro – war zeitweise den Anlegern im August die Feinunze Gold wert. Den drittgrößten Gewinn innerhalb eines Monats hat die Notierung für das gelbe Metall im August gemacht. Auslöser waren vor allem die Turbulenzen auf den Aktienmärkten, die das Gold zu einer Art Ersatzwährung werden lassen. Händler berichten, dass auch das Interesse der Kleinanleger an Goldmünzen und kleinen Barren ungebrochen ist. Wie von etlichen Marktbeobachtern erwartet, wird von der Deutschen Bank ebenfalls weiterhin damit gerechnet, dass der Goldpreis in absehbarer Zeit die 2000-Dollarmarke erreichen wird.
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Achtung bei Verkauf von Gold
Die Zahl der Erbschaften nimmt 2011 und in den nächsten Jahren rasant zu, wie die Statistiken belegen. Damit geht aber auch Gold von einer Generation auf die nächste über. Angesichts der aktuellen Preise wird es gerne in größeren Mengen verkauft. Die Verkäufer haben aber häufig keine Erfahrung im Umgang mit dem edlen Metall. Es wird immer wieder davor gewarnt, sich auf undurchsichtige Internetanbieter zu verlassen. Es empfiehlt sich ein Besuch bei einem Goldschmied oder Juwelier vor Ort. Diese bieten eine hohe Erfahrung und Sicherheit als Partner vor Ort. Auch das Risiko für Totalverlust bei der Versendung über die Post oder andere Dienste wird vermieden.
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Die Gold- und Silberschmiedeinnung des Landes Brandenburg ludt alle Goldschmiede dazu ein, an einem historischen Ort ein interessantes Programm zu erleben und neue Impulse für die weitere Arbeit zu erhalten. Neben der Delegiertenversammlung gab es viel Raum für den kollegialen Austausch. Außerdem bot das Programm-Brandenburg Themen zur Weiterbildung, z.B. zum Prüfen und Erkennen von Falschgeld, dem Verhalten bei Überfällen sowie zu arbeitsrechtsrechtlichen Fragen.
Der Erholungswert kam in der schönen Stadt nicht zu kurz. Die Kombination aus traumhafter Natur und Geschichte bot für jeden Geschmack das Richtige. Der Brandenburger Dom als Wiege der Mark und das Paulikloster mit dem Archäologischen Landesmuseum sind bauhistorische Kleinode. Die wasserreiche Umgebung ludt zu einer zünftigen Dampferfahrt auf der Havel ein. Auch an den beiden Abenden gab es ein lockeres geselliges Beisammensein im Kreise von Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet. Dort unterhielt man sich rege oder lies sich vom organisierten Programm (Melodien aus verschiedenen Musikals) unterhalten.
Lothar Voigt und Hans-Ulrich Jagemann wurden vom Präsidenten Hans-J. Wiegleb mit der “Benvenuto-Cellini-Medaille” für ihre Verdienste im Gold- und Silberschmiedehandwerk ausgezeichnet ebenso erhielt Bernhard Thein vom ZV die “Silberne Ehrennadel”.
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Im 780. Jahr der Innung, die nachweislich die älteste Innung Deutschlands ist, fanden Wahlen statt.
Zum Obermeister wurde der Wolfsburger Goldschmiedemeister Hans J. Wiegleb zum 6. Mal gewählt. Gemeinsam mit seinen Mitgliedern hat er es verstanden, die Innung zu bewahren und sie für die Zukunft zu rüsten, denn die Herausforderungen in der Wirtschaft und im kulturellen Leben sind vielseitig. Besonders die Erweiterung zu einer der größten Innungen der Bundesrepublik, sie umfasst den gesamten Handwerkskammerbezirk Braunschweig – Lüneburg – Stade. Die angesehene Innung erstreckt sich vom Harz bis an die Nordsee. Auch die Platzierung von Schmuck als Kulturgut ist eine wichtige Aufgabe der Vergangenheit und der Zukunft.
Die Mitglieder wählten die Braunschweiger Goldschmiedemeister Jens Christian Peters zum stellvertretenden Obermeister , zum Vorstandsmitglied Andreas Morgenroth , zum Lehrlingswart Stephan Weiß und die Braunschweiger Goldschmiedemeisterin Katrin Erben zur Stellvertreterin.
Im Gesellenprüfungsausschuss werden die Meister durch Stephan Weiß und Katrin Erben repräsentiert. Dem Ausstellungsausschuss steht Katrin Erben vor. Die Schriftführerin ist Katrin Peters und zu den beiden Kassenprüfern wurden Katrin Erben und Stephan Weiß aus Braunschweig gewählt.
Die nächsten wichtigen Ereignisse werden eine Ausstellung und verstärkte Mitgliederwerbung sein.

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